Freitag, 6. September 2013

„Es gibt nur ein Internet

...und Geschäfte werden von Personen gemacht“. So banal diese Aussagen klingen mögen, so entfernt davon ist der Entwicklungsstand vieler Internetseiten im B2B-Bereich. Oder um es wie Herr Stefan Grimm, Mitbegründer von Restposten.de, auf dem 24. ECC Forum in Köln am 5 September 2013 zu sagen:  „Entscheider nutzen privat Raketen, aber müssen geschäftlich auf die Kutsche warten.“ Ein anderer hochkarätiger Referent sprach von dem Dornröschenschlaf in dem sich Deutschlands B2B Welt befindet.

Das Internet verändert Vertriebsstrukturen und wer die Zeichen nicht früh genug erkennt, riskiert es, morgen nicht mehr dabei zu sein. Was den geschäftlichen Endkunden und den Wiederverkäufer erwartet, konnten die Teilnehmer des 24. ECC Forums erfahren.

Souverän geleitet von der ECC-Köln Bereichsleiterin Aline Eckstein wechselten sich spannende Referenten zum Thema „B2B-E-Commerce – Erfolgsfaktoren im Online-Handel mit Geschäftskunden“ ab. Mit auf den Weg nahm ich viele Anregungen, hier meine ganz subjektiven Top 3 Schlussfolgerungen:
  1.  Hersteller und Handelsintermediäre bieten zunehmend Bestellfunktionen über Onlineshops an. Digitale Kataloge, Imageseiten, sinnvolle Apps… das alles ist wichtig, aber Shops werden sich durchsetzen; Dann ist es doch besser früh dabei zu sein.
  2. Smartphones und Tablets werden schon von über einem Drittel der Einkäufer und Entscheider während der Informationsbeschaffung eingesetzt. Dieses Verhalten sollte die Anbieter berücksichtigen.
  3. Die Closed Shop Praxis im B2B - beginnend mit umständlichen Registrierungsprozessen und endend in einer völligen Intransparenz - könnte in ein paar Jahren schon der Vergangenheit angehören. Nachvollziehbare Mengen- und Umsatzrabatte könnten im Netz alte Schutzmechanismen und geheime Preisabsprachen ersetzen.

Das nächste ECC Forum am 4. Februar 2014 widmet sich wieder dem B2C Geschäft. Ich hoffe, dort viele kleine Händler zu sehen!

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